Archiv für die Kategorie 'Menschen'

Verantwortlichkeiten

Sonntag, 26. Juni 2005

Der Küster ist für die Kerzen verantwortlich. Er steckt sie vor dem Gottesdienst an und macht sie nach dem Gottesdienst wieder aus.

Der Pfarrer/die Pfarrerin ist für den Gottesdienst verantwortlich. Er/sie sind z. B. für Gebete, den Leib Christi (Brot) und Blut Christi (Wein) verantwortlich.

Die Lektoren sind für die Lesung verantwortlich. In unserer Traumkirche sind die Lektoren meist ältere Messdiener. Manchmal wird die Lesung von einem Erwachsenen vorgelesen.

Die Katechetinnen und Katecheten sind für Erstkommunionkinder und Firmlinge verantwortlich. Sie helfen ihnen bei der Vorbereitung.

Ellen Fölsing, Julia Bettendorf und Theresa Auth

Kirchliche Gruppen

Sonntag, 26. Juni 2005

Überblick: Jugendgruppen - Caritas - Seniorenkreis - Mütterverein - Tanzgruppe - Tischgruppen - Chor, Gesangverein, Orchester - Betreuung - Pfarrgemeinderat

1 In unserer Traumkirche gibt es viele Jugendgruppen mit unterschiedlichen Aktivitäten, z.B. Messdiener, Pfadfinder und Sportgruppen. Die Jugend ist für die Kirche besonders wichtig, weil sie ja eine wichtige Stütze für die Gemeinde von morgen ist.

2 In unserer Traumkirche wird auf die alten und behinderten Menschen besonders Rücksicht genommen. Da ist ein Hilfswerk wie Caritas gerade richtig für die Kirchengemeinde, denn Caritas hilft kranken, alten und behinderten Menschen.

3 Ein Seniorenkreis ist auch sehr wichtig für unsere Traumkirchengemeinde, denn es gibt immer mehr alte Menschen und die sind häufig allein oder fühlen sich nicht mehr richtig respektiert. Deshalb gibt es für sie Fahrten, Vorträge, gemeinsames Kaffeetrinken, aber auch Glaubensgespräche.

4 Der Mütterverein ist für die Kirchengemeinde auch wichtig, denn die Mütter müssen sich in Gesprächs- und Krabbelgruppen mit anderen austauschen und sollen auch hier wichtige Anregungen für die Erziehung ihrer Kinder bekommen.

5 Unsere Traumkirchengemeinde ist eine „bewegte“ Gemeinde. Man kann in der Kirche nicht nur still dasitzen. Die Kirchen in der Dritten Welt feiern den Gottesdienst im wahrsten Sinne. Hier gibt es neben Gesang, rhythmisches Klatschen und vor allem viel Tanz. In unserer Gemeinde gibt es deshalb meditativen Tanz und andere Formen von angemessener Bewegung.

6 Tischmütter oder Katecheten sind in unserer Traumkirche wichtig, weil sie vor allem die jungen Gemeindemitglieder auf ihrem Weg zur ersten Hl. Kommunion oder zur Firmung begleiten. Schön wäre es, wenn sie auch bei anderen Problemen eine Begleitung oder Hilfe anbieten könnten, wie bei Bewerbungen oder ähnlichen Situationen.

7 An wichtigen Festtagen wie Weihnachten etc. ist es, wichtig, dass der Gottesdienst durch Chöre und Musikgruppen besonders festlich gestaltet wird. Hier hätten z.B. auch Jugendliche die Möglichkeit, ihre doch lebhaftere Art durch „ihre“ Musik zum Ausdruck zu bringen. Aber auch während der „normalen“ Zeit muss sich eine Gemeinde musikalisch weiter entwickeln, indem sie z.B. neue Lieder einübt; denn wer singt, betet doppelt (so sagt es bei uns immer der Professor Hartmann).

8 Gerade in unserer Zeit kommt es in vielen Familien dazu, dass beide Eltern berufstätig sein wollen oder müssen. Hier ist eine Betreuung der Kinder ein ganz großes Problem. Damit Kinder nicht mehr allein vor dem Fernseher sitzen oder von Oma und Opa beaufsichtigt werden, gibt es in unserer Traumkirche eine Kinderbetreuung.

9 Der Pfarrgemeinderat ist eine ganz wichtige Einrichtung. Hier gestalten Frauen, Männer und Jugendliche aus der Gemeinde das Glaubensleben. Sie machen sich Gedanken über die Gottesdienstgestaltung und alle anderen Einrichtungen, die ich oben beschrieben habe. Der Pfarrgemeinderat entscheidet durch die Art und Weise seiner Arbeit, ob eine Gemeinde eine lebendige Gemeinschaft wird oder ob sie einfach nur verwaltet wird.

Alle diese Aktivitäten und Einrichtungen müssen personell und finanziell von der Gemeinde unterstützt werden. Aber nicht alle können jede Aufgabe übernehmen. Dazu braucht man Kompetenz. Ganz wichtig ist natürlich der Pfarrer. Er ist in der Eucharistie-Feier der Mittelpunkt und muss für alle Gemeindemitglieder ein erreichbarer Ansprechpartner sein. Eine Traumkirche wird dann Wirklichkeit, wenn die Gemeindemitglieder noch in der Lage sind, über bestimmte Vorstellungen und Ideen zu träumen und wenn sie die Kraft und den Mut aufbringen, diese aktiv umzusetzen. Wichtig ist dabei noch, dass man nicht einschläft und glaubt, es gebe in einer Gemeinde nichts mehr zu tun.

Nicolas Neidert

Interview mit dem Pfarrer - Version I

Sonntag, 26. Juni 2005

Frage: Wie wird man Pfarrer?
Antwort: Jeder kann Pfarrer werden, man muss dazu Abitur machen und dann Theologie studieren.

Frage: Mit wie viel Jahren kann man Pfarrer werden?
Antwort: In unserer Gemeinde kann man frühestens mit 25 Pfarrer werden.

Frage: Wie lange kann man Pfarrer bleiben?
Antwort: Man kann bei uns 4 Jahre Pfarrer bleiben, denn alle vier Jahre wird ein neuer Pfarrer gewählt.

Frage: Wer hilft dem Pfarrer in geschäftlichen Dingen?
Antwort: Wir haben für diesen Job eine Sekretärin, die im Pfarrhaus ein Büro hat und der Gemeinderat hilft ebenfalls. Aber sie nehmen ihm nicht alle Aufgaben ab.

Frage: Wie sind Sie dazu gekommen Pfarrer zu werden?
Antwort: Ich habe schon immer an Gott geglaubt, bin immer gerne in die Kirche gegangen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich entschieden habe Pfarrer zu werden.

Frage: Was sind die Aufgaben eines Pfarrers?
Antwort: Die Aufgaben des Pfarrers sind: Er hält die Gottesdienste, betreut die Gemeinde, er nimmt die Beichte ab, er hält Hochzeiten, Taufen, Messen und Beerdigungen ab. Jeder kann immer zu ihm kommen und ihn um Rat fragen und um Hilfe bitten.

Frage: Wie viel Geld verdient man in diesem Beruf?
Antwort: Bei uns verdient der Pfarrer so viel, wie der Gemeinderat bestimmt. Wenn er damit nicht einverstanden ist, bekommt er einen Zuschuss.

Frage: Warum darf ein Pfarrer nicht heiraten?
Antwort: Das ist eine Tradition in der Kirche. Jesus hat auch nicht geheiratet. Jeder Pfarrer ist mit Gott verheiratet und schenkt ihm seine ganze Liebe.

Frage: Darf ein Pfarrer in den Urlaub fahren?
Antwort: Er kann genauso oft in den Urlaub fahren, wie jeder andere auch. Er muss sich jedoch eine Vertretung suchen.

Frage: Warum leben Sie in dieser Gemeinde?
Antwort: Weil unsere Gemeinde eine abwechslungsreiche und sehr soziale Gemeinde ist. Es gibt viele Aktivitäten und ist für Jung und Alt interessant. Unsere Mitglieder in der Gemeinde sind alle sehr nett, hilfsbereit und fröhlich. Sie sind auch sehr gläubig und kommen regelmäßig in die Kirche. Ich lebe und arbeite gerne hier.

Vielen Dank für das Interview.

Franz Ollertz

Interview mit dem Pfarrer - Version II

Sonntag, 26. Juni 2005

1. Welche Aktivitäten gibt es in der Traumkirche?

Pfarrer: Es gibt Wallfahrten in berühmte Städte, Messdienerausflüge in berühmte Freizeitparks, Pfarrfeste in der Gemeinde und Messdienerstunden.

2. Wie ist das Verhältnis zwischen dem Pfarrer und der Gemeinde?

Pfarrer: Ich verstehe mich mit allen Gemeindemitgliedern super. Ich unternehme viel mit den Kindern, denn ich mag Kinder gern. Auch besuche ich alte Leute, die nicht mehr in die Kirche gehen können.

3. Wie empfindet die Gemeinde das Wort Gottes?

Pfarrer: Die Gemeinde empfindet das Wort Gottes als sehr wichtig und interessant. Ich empfinde das Alte und das Neue Testament als sehr bedeutend.

4. Wie ist die Bereitschaft zur Mitarbeit in der Traumkirche?

Pfarrer: Es herrscht gute Mitarbeit in der Kirchengemeinde, denn jeder einzelne möchte die gute gemeinschaftliche Zusammenarbeit fördern.

5. Wie ist das durchschnittliche Alter der Leute?

Pfarrer: In der Traumkirche sieht man Kinder, Jugendliche, Menschen zwischen 30 und 50 Jahren und auch ältere Leute.

6. Welche Aktionen und Themen kommen gut an?

Pfarrer: Aktionen und Themen wie die Messdienereinführungen, die Kommunion und Familiengottesdienste kommen gut an. Hier werden Rollenspiele vorgespielt, rhythmische Lieder gesungen und gespielt und alle Altersgruppen haben dabei Spaß und Freude.

7. Welche ehrenamtliche Tätigkeiten gibt es in der Traumkirche?

Pfarrer: Der Pfarrgemeinderat übt eine ehrenamtliche Tätigkeit aus. Natürlich gibt es auch noch andere Tätigkeiten, z. B. Messdiener, Küster, Lektor, Organist und Chor.

8. Was sind Stärken, was sind Schwächen Ihrer Gemeinde?

Pfarrer: Stärken sind: es werden viele Familien-, Kinder-, Schul-, Senioren- und Motorradgottesdienste gehalten. Schwächen gibt es keine.

9. Wo ist die Quelle, aus der alle Aktivitäten entspringen?

Pfarrer: In einer lebendigen Gemeinde ist es wichtig, dass einer für den anderen das ist und durch die gemeinsamen Aktivitäten am Leben gehalten wird.

10. Was gibt den Leuten die Freude und die Kraft für ihr Tun?

Pfarrer: Die Leute, die in der Kirchengemeinde ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben, bekommen die Kraft dafür von Gott. Weil Gott ihnen Kraft gibt, wollen sie ihm dienen. Besser wird es natürlich noch, wenn es ihnen Spaß macht.

11. Welche Rolle spielt ihr Glaube dabei?

Pfarrer: Der Glaube spielt eine wichtige Rolle. Denn Gott bringt die Menschen im Sinne der Kirchengemeinde zusammen. Wenn dies manche Menschen nicht ausnutzen, ist das schade. Denn wenn man nachdenkt, ohne Gott wären wir gar nicht auf der Welt. Er hat die Welt erschaffen.

Julian Erb & Julian Kreß

Diakon

Sonntag, 26. Juni 2005

1. Wie bringen Sie es fertig, jüngere und ältere Leute in die Kirche zu holen und zu halten?

Diakon: Die Predigten die ich lese sind kindgerecht, gleichzeitig können das aber auch ältere Leute verstehen. Somit kommen automatisch Kinder und ältere Leute gerne wieder in die Kirche.

2.Warum haben Sie diesen Job ergriffen?

Diakon: Ich will dem Pfarrer behilflich sein indem ich die Predigten und Fürbitten vorlese, die Kinder- und Schulgottesdienste halte und ihm beim Hostienausteilen helfe.

Julian Erb & Julian Kreß

Küster

Sonntag, 26. Juni 2005

1.Warum sind Sie Küster geworden?

Küster: Ich will der Traumkirche behilflich sein, indem ich die Spenden für die armen Menschen einsammle, die Kerzen vor der Messe anzünde und bei organisatorischen Sachen mithelfe.

2. Gibt es noch mehr Küster in der Pfarrgemeinde?

Küster: Ja, insgesamt sind wir 6 Küster. Wir wechseln uns wöchentlich in unserem Dienst ab. Ich freue mich schon jedes Mal, wenn ich wieder an der Reihe bin.

Julian Erb & Julian Kreß

Organist

Sonntag, 26. Juni 2005

1. Warum sind Sie in diesen Job eingetreten?

Organist: Ich will der Traumkirche helfen, indem ich Orgel spiele. Somit trage ich dazu bei, dass die Gottesdienste feierlicher sind.

2.Was für eine Musik hören sie zu Hause?

Organist: Ich höre gerne Klassik, kann mir aber auch die neuen Pop-Charts anhören.

3. Macht es Ihnen Spaß an der Orgel zu spielen?

Organist: Natürlich, sehr viel sogar. Ganz besonders schön ist es für mich, wenn ich an Ostern und Weihnachten spielen darf.

Julian Erb & Julian Kreß

Tauf-Interview

Sonntag, 26. Juni 2005

Interview mit einem Erwachsenen, der sich vor kurzem hat taufen lassen.

1.Wie kamen Sie dazu sich taufen zu lassen?

Ich wurde als kleines Kind nicht getauft. Weil ich aber sehr gläubig bin, habe ich dies als Erwachsener nachgeholt.

2. Warum wurden Sie als Kind nicht getauft?

Den genauen Grund weiß ich nicht. Es war vermutlich der Wunsch meiner Eltern.

3. Glauben Sie fest an Gott?

Ja, ich bin davon überzeugt, dass Gott existiert.

4. Wurden Sie als Katholik getauft?

Ja, ich bin in der Dompfarrei.

5. Wo wurden Sie getauft?

Im Dom zu Fulda.

6. Wie heißt der Pfarrer, der Sie taufte?

Ich wurde vom Dompfarrer Peter Hauser getauft.

7. Wie groß ist die Gemeinde der Dompfarrei?

Sie hat 79 Messdiener, einen Pfarrer, 15 Priester und ca. 2400 Gemeindemitglieder.

8. Wissen Sie, wann der Dom gebaut wurde?

Ich meine, dies wäre 1704-1712 gewesen.

9. Kennen Sie den Pfarrgemeinderat?

Sicher, ich habe schon viel von ihm gehört.

10. Wie alt waren Sie zum Zeitpunkt ihrer Taufe?

Ich war 43 Jahre alt.

11. Was für besondere Aktivitäten gibt es in Ihrer Gemeinde?

Es gibt sehr viele Gottesdienste, einen Senioren-Club, viele Aktivitäten für Kinder, z.B. Messdiener-Ausflüge, Fußballturniere…

12. Was war also der genaue Grund für Ihre Taufe?

Ich finde diese Gemeinde sehr aktiv und toll wegen ihrer Feste und Veranstaltungen. Deswegen habe ich mich taufen lassen um in dieser Gemeinde Mitglied zu sein. Natürlich war der Hauptgrund, dass Jesus Christus zu mir kommt.

Vielen Dank für das Interview.

Gern geschehen!

Caspar Schütze

Mädchen und Jungen…

Sonntag, 26. Juni 2005

Frage: Welche Rolle spielen Mädchen und Jungen in deiner Traumkirche, und was stellst du dir darunter vor?

Theresa Auth (kath.): Die Mädchen und Jungen, die Messdiener sind, gehen gemeinsam in die Kirche. Sie tragen Fahnen. Mädchen und Jungen sollten den Gottesdienst halten.

Maren Wesner (evangelisch): Die Mädchen und Jungen sollten zusammenhalten und den Gottesdienst machen.

Jasmin Medler (nicht religiös): Die Mädchen und Jungen spielen ein Theaterspiel in der Kirche.

Andere Antworten: Es sollte einen Mädchen/Jungen-Chor und einen Frauen/Männer-Chor geben. - Es sollte mehr ökumenische Gottesdienste geben. - Es sollte keinen Streit zwischen evangelischen und katholischen Christen geben. - Es sollte immer Frieden in der Kirche herrschen…

Sarah Dietz & Miriam Schlaudraff

Interview mit einem nicht-religiösen Mensch

Sonntag, 26. Juni 2005

Wir: Wie findest du Religiöse?

Juliane: Religiöse sind nicht anders als nicht-religiöse Menschen. Ich finde, es kommt nicht darauf an, was der Einzelne glaubt, sondern dass man den anderen respektiert und achtet.

Wir: Warst du schon mal in einer Kirche ?

Juliane: Ja, schon öfters. Und jedes Mal habe ich etwas Neues dazu gelernt und es hat mir Spaß gemacht.

Wir: Gibt es Verbindungen zwischen religiösen und nicht-religiösen Menschen?

Juliane: Ja, z.B. Freundschaften, Zusammenspielen beim Volleyballverein… – Ich habe selbst Freunde, die religiös sind. Mit ihnen spiele ich die gleichen Spiele oder unternehme etwas gemeinsam wie mit nicht-religiösen Freunden.

Anna Borngräber, Michelle Bappert und Vanessa Fischer

Interview mit Juliane

Sonntag, 26. Juni 2005

Wir: Würdest du mal wieder eine Kirche betreten?

J.W: …Ja!…

Wir: Wieso tust du es dann nicht?

J.W: Ich weiß nicht,vielleicht tue ich es ja mal wieder?

Wir: Hattest du vor,wieder einzutreten?

J.W: Ich habe mal darüber nachgedacht.

Wir: Und?

J.W: Meine Eltern wollen es nicht.

Wir: Weil sie nicht gläubig sind?

J.W: Ja,genau.

Wir: Warum glaubst du nicht an Gott?

J.W: Die Welt ist durch den Urknall entstanden,nicht durch Gott.

Wir: Und an Jesus Christus?

J.W: Ich glaube,dass es ihn gegeben hat, aber ich glaube nicht, dass er Menschen heilen konnte.

Wir: Warum nicht?

J.W: Weil es nicht geht; es gibt ja keine Magie!

Wir: Hast du schon mal in der Bibel gelesen?

J.W: Ja!

Wir: Welche Stelle hast du gelesen?

J:W: Psalmen! Es war schrecklich.

Wir: Wieso denn?

J.W: Langweilig!

Larissa Blum, Melissa Plummer, Melina Schmidt & Juliane Weyh

Austrittsgründe

Sonntag, 26. Juni 2005

Leute, die aus der Kirche ausgetreten sind, nennen ihre Gründe:

Juliane (10): “Weil ich nicht gläubig bin. Und weil ich keine Lust habe in die Kirche zu gehen.”

Christoph W. (37): “Ich glaube, dass Gott nicht existiert. Warum sollte ich dann zu ihm beten?”

Bernd S. (41): “Ich hatte keine Lust mehr. Außerdem sind die Kirchensteuern zu hoch.”

Larissa Blum, Melissa Plummer, Melina Schmidt & Juliane Weyh

Für wen unsere Kirche da ist

Sonntag, 26. Juni 2005

Asylanten und Wohnsitzlose - Asylanten (Asylanten wurden aus ihren Heimatländern vertrieben) und Wohnsitzlose (Wohnsitzlose haben ihr Zuhause verloren) sollen in der Traumkirche wohnen, anstatt auf der Straße zu leben und zu betteln, denn unsere Traumkirche sollte ein zu Hause für alle Leute sein. Unsere Messdiener sollten auf den Straßen herumwandern und diese Art von Leuten in die Kirche bringen. Unsere Traumkirche soll wie ein Gästehaus sein indem man nichts bezahlen muss um dort zu bleiben und zu wohnen. Beide Randgruppen werden in der Kirche mit Wasser, Strom, Essen, sanitären Einrichtungen und allem Lebensnotwendigen versorgt. - Die Kirche ist dann wie ein Zuhause für sie. Mit dieser Fürsorge für andere Menschen setzt man sich für Gottes Wort ein: Liebe deinen Nächsten!

Drogenabhängige - Natürlich nimmt sich unsere Traumkirche Drogenabhängigen vor und hat dabei eine ganz eigene Strategie entwickelt: Es gibt es Leute der Kirche, die für diese Abteilung extra eingeteilt sind. Ihre Aufgabe ist es Drogenabhängige ausfindig zu machen und zu behandeln. Auf ihrer Suche nehmen sie als Haushunde getarnte Drogenhunde mit, denn diese Hunde können Drogen riechen und so aufspüren. Wenn die Betreffenden gefunden sind, tun die kirchlich Beauftragten so als wären sie Drogenhändler und spielen ihnen Scheindrogen zu, dass heißt sie geben ihnen etwas, was drogenartig aussieht, jedoch nichts Schlimmes bewirkt. Die Drogenabhängigen werden ins Pfarrhaus gebracht und dort werden, wenn die Drogenabhängigen glauben, dass die Scheindroge eine echte Droge ist, sie solange mit Scheindrogen „gefüttert“ bis sie merken, dass die Drogen nichts bewirken und dass sie auch keine echten Drogen mehr brauchen. Danach werden sie freigelassen. Das Geld für die Scheindrogen wird von den Süchtigen bezahlt, weil sie glauben eine echte Droge zu bezahlen. Wenn die Drogenabhängigen schon im Pfarrhaus nicht mehr an die Scheindrogen “glauben”, wird es etwas härter für sie: Sie werden in einem abgelegenen Teil des Pfarrhauses in Behandlungsräume gesperrt. Dort bekommen sie nur noch klares Wasser und Brot. Da die Wärter es nicht böse meinen, gibt es auch jeden zweiten Tag Toast mit Nutella oder Philadelphia. Dort müssen sie solange bleiben bis sie keine Drogen mehr brauchen um zu überleben. Diese eigene Art gegen Drogenabhängige hat sich bis heute bewährt. - Sie tun es ebenfalls wie die Engagierten für Asylanten und Wohnsitzlosen - für Gottes Wort: Liebe deinen Nächsten!

Marvin Baudis & Daniel Goldbach

Interview mit einem Pfarrgemeinderatsmitglied

Samstag, 25. Juni 2005

Ort/Zeitpunkt: Frühschoppen nach dem Gottesdienst im Pfarrgarten

Reporter: Wie kommt es, dass sich die gesamte Gemeinde nach dem Gottesdienst im Garten der Kirche zum Frühschoppen trifft?

PGR: Wir wollten nicht mehr, dass die Menschen nach dem Gottesdienstbesuch die Gemeinschaft bis zur nächsten Woche für „erledigt“ halten. Deswegen treffen wir uns nach der Messe, um nach der Messe gemeinsam etwas zu unternehmen, damit die Gemeinschaft gestärkt und wir enger miteinander verbunden werden. Hierzu führen wir Aktionen, wie zum Beispiel Frühschoppen, gemeinsames Essen und Weinfahrten durch.

Reporter: Das ist keine schlechte Idee. Welche Rolle spielt dabei die neue Priesterin?

PGR: Naja, die Priesterin begleitet uns natürlich, zusammen mit ihrer Familie. Doch die eigentlichen Initiatoren sind die Gemeindemitglieder selber. Wir waren selber erstaunt, dass die Gemeindemitglieder so die Initiative ergreifen.

Reporter: Kann das auch mit der neuen Kirchengestaltung zusammenhängen? Hier hat sich ja im Gegensatz zu den traditionellen Kirchengebäude einiges geändert.

PGR: Ich schätzte schon. Der neue Kirchenbau hat neues Licht in das Gemeindeleben gebracht und das nicht nur wörtlich. - Durch die große Glaskuppel fällt viel mehr Licht als vorher in den Kirchenraum und dies wirkt sich auch auf die Menschen aus. Sie gehen jetzt gerne und öfters in die Kirche, was zum einen mit den bequemeren Sitzgelegenheiten und der modernen Ausstattung zu tun hat. - Auch von Vorteil ist, dass man von jedem Standpunkt aus die Priesterin sehen kann. - Auch die vor einigen Jahren noch rückläufigen Gottesdienstbesucherzahlen bleiben stabil, sie steigen sogar wieder an. - Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich die neue Kirchengestaltung positiv auf das Gemeindeleben ausgewirkt hat.

Reporter: Vielen Dank, dass sie sich für das Interview bereitgestellt haben. Und noch viel Erfolg für die Modernisierung der Kirche.

Christian Kirsch und Philip Hohmann (GK Religion, Klasse 12)